Moth-WM in den USA

Der Genfer Arnaud Psarofaghis ist ein Tempofreak und lernt blitzschnell! Im Februar 2008 absolvierte er seine ersten Schläge auf einer Foiler-Moth, im August des gleichen Jahres fuhr er an der Weltmeisterschaft in Weymouth auf den vierten Rang und wurde somit de facto Europameister. In den letzten sechs Monaten hat er im Hinblick auf die WM 2009 nach eigenen Worten dreimal pro Woche trainiert. Sein Aufwand wurde mit der Bronzemedaille belohnt (Video auf www.skippers.tv). Dabei ist ihm aufgefallen, dass das allgemein Niveau stark gestiegen ist. Trotzdem konnte er aber mithalten, was er nicht zuletzt seinem Wechsel vom BladeRunner zum Mach 2 zu verdanken hat. „Die Foils sind steifer und besser designt, die Bootsstruktur sorgt für mehr Geschwindigkeit, der Mast eignet sich besser und ich habe bessere Segel“, fasst Arnaud die Vorteile seines neuen Bootes zusammen. Zur Silbermedaille fehlte zwar nicht viel, der Rückstand auf den Weltmeister Bora Gulari (USA) ist aber riesig. „Bora trainiert sechs Mal pro Woche, er hat sein Boot am besten im Griff, erwischt jeden Windhauch, begeht keinen Fehler und seine Vorwindgeschwindigkeit ist unglaublich“, analysiert Arnaud Gularis Dominanz. Inzwischen hat Arnaud auch die Europameisterschaft der Motten in Dänemark gewonnen und an der Schweizermeisterschaft in Interlaken teilgenommen (nach Redaktionsschluss). Diesen Herbst wird er in Hayling Island (GB) für die WM in Dubai im März 2010 trainieren. Mehr darüber erfahren Sie im Interview im nächsten Skippers Segeln & Ozean!