Unterwegs mit Mike Horn, auf Mauritius und auf den Schweizer Seen

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Die Sommerferien sind schon fast zum Greifen nah und gerade hangeln wir uns von einem verlängerten Wochenende zum nächsten. Kurz: Die Reiselust steigt! Good News: Das zweite Skippers Travel Magazin erwartet Sie jetzt in Ihrem Briefkasten oder am Kiosk. Selbstverständlich haben wir für Sie auch den zweiten Akt der Swiss Sailing Super League mitverfolgt. Und die drei Schweizermeisterschaften des vergangenen Wochenendes haben sich mit den schwachen Winden gut arrangiert.

Reisen ist nicht gleich Reisen: Von Mike Horns übermenschlichen Expeditionen bis zum Luxus-Dolcefarniente im Beachcomber Mauritius serviert Ihnen Skippers Travel einen süffigen Ideencocktail! Schon zum zweiten Mal blickt diese Sonderausgabe von Skippers über den Bootsrand hinaus und berichtet für Sie über Reisen zu Wasser und zu Land.  Unser Reporter Jean-Guy Python beispielsweise hat die entlegensten Punkte aller Meere und auch das Herz der mongolischen Steppe bereist; unser engagierter Chefredaktor Brice Lechevalier hat für Sie eine Serie aussergewöhnlicher Hotels getestet.

photo-paragrape-Swiss-Sailing-LeagueUri zeigt sich für die Super League von seiner besten Seite

Die Windverhältnisse vom letzten Wochenende waren in der Schweiz zwar generell eher verhalten – mit Ausnahme des Urnersees: Dort wehte dank der berühmten Thermik ein ganz anderer Wind! Die Swiss Sailing Super League konnte bei drei bis fünf Beaufort neun Wettfahrten austragen. Sechs davon gewann die Société Nautique de Genève. Nicolas Anklin, der Teamleader, hatte auf diese Regatta gesetzt, um mit Unterstützung von Bryan Mettraux (Team Alinghi) die Spitze der Rangliste zurückzuerobern. Seine Rechnung ging auf, und so besetzt die SNG nun zusammen mit der Bordée de Tribord aus La Neuveville den ersten Platz des Gesamtklassements.

Schweizermeisterschaften in drei Klassen

Die drei Schweizermeisterschaften von letzter Woche mussten generell mit wenig Wind auskommen. So konnte die Star Schweizermeisterschaft in Luzern mit sechs kurzen Wettfahrten nur knapp validiert werden. Den ziemlich deutlichen Sieg davongetragen haben dabei Bernhard Seger und Walter Oess. Die Drachen absolvierten auf dem Bodensee in Steckborn fünf Wettfahrten, bei denen es zwischen Tachiston und Calypso sehr eng wurde. Die Oberhand behielt schliesslich Norbert Stadlers Tachiston mit nur einem Punkt Vorsprung. Bei den Surprise in Grandson am Neuenburger See waren die Verhältnisse eindeutiger: Der Klassenpräsident Frank Reinhardt setzte sich gegenüber dem Titelverteidiger Emanuel Müller durch. Dieser musste am ersten Tag einen OCS hinnehmen, was ihm natürlich in der Endabrechnung teuer zu stehen kam. Insgesamt konnten neun Wettfahrten gesegelt werden. Dass diese Klasse zu den beliebtesten der Schweiz zählt, dürfte sich am kommenden Bol d’Or Mirabaud erneut zeigen!