Von der Schweiz in die Welt hinaus

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Foto: ©David Carlier

Ein beladener Wiedereintritt nach der Sommerpause : Auf dem Genfersee, in der Schweiz und auf internationalem Parkett. Die Syz Translémanique en Solitaire wurde komplett überarbeitet, u.a. mit einem neuen Parcours. Sie ist nunmehr eine  echte  „Translémanique“, welche die Regatteure über den ganzen See führt, bis zum Mündungsgebiet der Alten Rhone. Bei François Thorens auf seinem Psaros 40 TBS, gebürtig aus Tour-de-Peilz, hat vor allem am oberen Genfersee alles zusammengepasst ; ihm sind entsprechend weniger Fehler passiert als seinen Konkurrenten, Nicolas Groux und Alain Gautier, welche Rang zwei resp. drei belegen. Die andere Überraschung heisst Frédéric Vandenberghe, Sieger nach berechneter Zeit, und dies an Bord einer kleinen australischen Serie von 19 Fuss, ausgestattet mit einem Rumpf von nur gerade einmal 80 Kilos.

Die « Seigneurs du Léman » haben ihren Dienst wiederaufgenommen. Die D35 trafen sich nach der Sommerpause anlässlich des Open du Yacht Club de Genève. Alinghi, dieses Jahr wahrlich unangreifbar, hat sich locker durchgesetzt. Ohne grössere Störung wird die Mannschaft von Ernesto Bertarelli bis zum 23. September nur schwer einzuholen sein. Nichtsdestotrotz sollte man den Sieg nie zu früh verkünden !

Ein kleiner Sprung ins Bündnerland, wo Akt 2 der Sailing Champions League stattgefunden hat, dem internationalen Pendant zur Swiss Sailing League, welche dieses Jahr einen durchschlagenden Erfolg verzeichnet! Mit einem neunten Platz hat Guillaume Girod die SNG für das Finale qualifiziert, welches Ende September auf Sardinien stattfindet ; der zweite Schweizer Club, der sich dafür qualifiziert hat, ist der RC Bodensee mit Julian Flessati.

Hinüber nach Portugal, genauer nach Matosinhos, Schauplatz der Weltmeisterschaften der 49er. Sébastien Schneiter und Lucien Cujean haben bekräftigt, dass sie noch immer eine Aufwärtskurve verzeichnen : Sie klassierten sich im 13. Rang, eine sehr schöne Leistung in dieser gehobenen Klasse.

Zu guter Letzt, reisen wir in die USA wo Eric Monnin mit seiner Crew am Grand Chelem US im Match Racing teilgenommen hat. Im Finale hat er sich gegen Chris Poole durchgesetzt, mit einem Score sans appel von 2-0. Nach dem Gewinn des SM-Titel Surprise und der 5 Jours du Léman, scheint ihm alles zuzulächeln – auf dem Genfersee, in der Schweiz und in der ganzen Welt.

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