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Fahrni/Siegenthaler bestätigen und Alan Roura sorgt für eine Überraschung

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Beim olympischen Segeln oder Langstreckenregatten kam es vergangene Woche zu zahlreichen Exploits. So haben die SST-Athleten die Erwartungen bei der Trofeo Princesa Sofia bei weitem übertroffen. Und Alan Roura unterzeichnete ein siegreiches Comeback in der Mini-Klasse und schlug dabei Valentin Gautier.

Die olympische Elite mass sich letzte Woche an der Trofeo Princesa Sofia auf Mallorca. Und unter den ingesamt 1‘200 Athleten schafften es vier Schweizer Mannschaften ins Medal Race. Linda Fahrni und Maja Siegenthaler bei den 470W segelten dank einer unglaublichen Aufholjagd in der letzten Runde zu Bronzemedaille und bestätigen so ihren Status als echte Hoffnung auf eine Medaille in Tokio. In Finn verblüffte Nils Theuninck am Ende des zweiten Tages die Flotte, zu der immerhin auch Olympiasieger Giles Scott gehörte, indem er das gelbe Leadertrikot übernahm. Er wurde schliesslich Achter, eine sehr gute Leistung. Bei den 49er schaffen es Sébastien Schneiter und Lucien Cujean immer häufiger in die Top 10 und wurden nach einem schönen vierten Platz im Medal Race ebenfalls Achte. Im RS:X Windsurfen wurde Mateo Sanz Lanz Zehnter. Bei den Laser, Laser Radial und 470er Men liegen die Ergebnisse etwa im ersten Drittel der Rangliste; das Verbesserungspotenzial ist aber noch immer beträchtlich.

Edito2Wer zuletzt lacht…

Bei den Mini hat Aiolos Valentin Gautier und Fred Duthil benachteiligt, um Amélie Grassi und Alan Roura zu krönen. Während letzterer aktuell seine IMOCA in der Werft verwöhnt, nutzte er die Gelegenheit, anlässlich der Plastimo Lorient Mini wieder aufzutauchen. Das hat Valentin Gautier nicht gut getan, denn nach der Führung des gesamten Rennens wurde er auf den letzten Kilometern nach langen Stunden in der Flaute überholt! Wie dem auch sei, zwei Schweizer auf dem Podium sind jedenfalls kein schlechter Anfang.