Diam 24 vor einer hochspannenden Saison

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EFG Sailing Arabia – The Tour: Die 14-tägige Regatta vor Oman im Diam 24 ist in vollem Gang. Der Nachwuchs des Centre d’Entraînement à la Régate (CER) aus Genf mit seiner Weltklasse-Flotte ist topmotiviert für die restliche Saison. In europäischen Gewässern haben nicht weniger als 17 Schweizer Teams am grossen Primo Cup – Trophée Credit Suisse in Monaco teilgenommen. Dabei darf man sich über mehrere tolle Resultate freuen.

Bei der ersten Etappe der World Diam Tour, der Sailing Arabia – The Tour, ist die Crème de la Crème der Mehrrümpfer vertreten: Valentin Bellet, Damien Iehl, Sofian Bouvet, Franck Cammas – und der Nachwuchs des CER! Seit mittlerweile zehn Tagen segeln die Teams abwechslungsweise offshore und in Küstennähe, von Norden nach Süden der fantastischen Küste Omans entlang. Ideale Segelbedingungen für die Teams, die von dieser früh in der Saison angelegten Regatta profitieren, um vor der Tour Voile möglichst viele Segelstunden zu sammeln. Dies bestätigt auch Nelson Mettraux, Geschäftsführer des CER: «Es ist wichtig, dass wir hier teilnehmen. So können wir uns verbessern und befinden uns nun auf dem gleichen Niveau wie die besten Teams, bevor die Vorbereitungsregatten für die Tour Voile starten. Mit einem Nachwuchsteam und einem semi-professionellen Team bleiben wir am Ball und haben sogar einen Tagessieg eingefahren.» Momentan liegt das CER auf dem 7. Rang des Gesamtklassements von 10 teilnehmenden Mannschaften. Das zeigt: Das CER kann sich auch gegen hochkarätige Gegner in der Tabellenmitte halten. Bei der drittplatzierten Cheminée Poujoulat, mittlerweile unter Manager Bernard Stamm, wird hart gekämpft, um das Podest zu verteidigen und gleichzeitig den neuen Leader Bejiaflore mit Skipper Valentin Bellet anzugreifen. Bereits am Samstag, nach der letzten Etappe von Salalah, werden die Namen der besten Teams bekannt sein.

Segeln wie die Fürsten

edito-dernier-paragrapheIn Monaco haben die Schweizer ihrem Ruf alle Ehre gemacht. Nicht weniger als vier Schweizer Boote zählen zu den Top Ten einer eindrücklichen Flotte von 51 J/70-Booten. Bester war dabei auf dem dritten Platz niemand Geringeres als Thomas Studer vom Neuenburger Cercle de la Voile, gefolgt von Stefan Seger (6.), Bruno Zeltner (8.) und Emmanuel Müller (10). In der kleineren Longtze-Klasse darf man sich über gleich zwei Schweizer auf dem Podest freuen: Jarmo Wieland auf dem obersten und Steffen Schneider auf dem untersten Treppchen.