Les Sables d’Olonne gehört zu den bekanntesten französischen Städten an der Atlantikküste. Ihr Strand wird auf den Plakaten der Belle Epoque als der schönste Europas angepriesen. Etliche Generationen sind schon über die berühmte Strandpromenade Le Remblai spaziert.

Ein langer, heller Sandstrand, gesäumt von einer Promenade mit Cafés und Restaurants, Kinderlachen, Möwengeschrei, das Rauschen des Meeres und die am Horizont untergehende Sonne: eine Kulisse wie aus einem Ferienprospekt. Was wie ein Klischee klingt, ist in Les Sables d’Olonne Wirklichkeit. Egal in welcher Jahreszeit, der Küstenstreifen, der durch die Segelregatta Vendée Globe weltbekannt wurde, versprüht einen besonderen Zauber. Die sieben Gemeinden der Agglomeration haben die Stadt im französischen Departement Vendée mit verschiedenen Massnahmen in eine schicke, diskrete, moderne und stilvolle Feriendestination verwandelt, die sowohl Familien als auch Ruhesuchende mit einem Faible für Authentizität und Charme anspricht.
Unverfälschter Charme
Im Unterschied zu vielen Seebädern hat Les Sables d’Olonne seine Ursprünglichkeit bewahrt. Hinter der Strandpromenade wurden zwar im Lauf der Jahrzehnte mehrere moderne Gebäude errichtet, aber auch sie erzählen eine Geschichte. Daneben prägen viele schmucke alte Villen in unterschiedlichen Farben das Stadtbild. Besonders reizvoll ist auch der noch immer gut spürbare Hafenstadt-Charakter. In den verwinkelten Gassen rund um die Kirche „Notre Dame du Bon Port“ reihen sich hübsche Boutiquen aneinander, die jedes Shoppingherz höher schlagen lassen. Unerschrockene verlieren sich im Labyrinth der Altstadt, in denen die Strassennamen an die Zeit der Korsaren erinnern.
Wellness aus dem Meer

Allein auf weiter Flur
Am besten erlebt man Les Sables d’Olonne zu Fuss oder mit dem Velo. Die Rad- und Wanderwege bieten zahlreiche Möglichkeiten, sich die Beine zu vertreten. An der Küste tobt sich die Natur an den wellengepeitschten Klippen des Puits d’Enfer aus. Dagegen erzeugt der unverbaute Strand von Sauveterre mit seinen langsam heranrollenden Wellen und dem beruhigenden Meeresrauschen ein Gefühl der Vollkommenheit.
Nicht weit davon entfernt offenbaren die Salzwiesen eine ganz andere, geschützte Landschaft. Auf 1500 Hektaren durchqueren kilometerlange Kanäle die hübschen Dörfer des Gemeindeverbands Olonne. Bei einer Kanufahrt, einem Gespräch mit einem Salzbauern oder einem geführten Spaziergang durch die Tier- und Pflanzenwelt lernt man die Region auf eine ganz andere Art und Weise kennen. Die Einheimischen haben viel zu erzählen.
Gaumenfreuden
