Gemeinsam legten unbekannte Talente und namhafte Seebären am Samstag, dem 27. August, zur 43. Ausgabe der Einhand-Regatta der SYZ Translémanique en Solitaire ab, die allen für den Genfersee so typischen Bedingungen bot: Eine breite Flaute zu Beginn des Rennens, auffrischender Wind im Laufe des Nachmittags, ein sanftes Gewitter am frühen Abend, gefolgt von einer steifen, nächtlichen Brise. In seiner Psaros 33 Fujin konnte Alain Gautier, der Veteran der Vendée Globe, das von 115 Bewerbern in acht unterschiedlichen Klassen bestrittene Rennen schliesslich am späten Abend für sich entscheiden. Hinter ihm ins Ziel fuhren François Bopp, seines Zeichens Vorsitzender des Club Nautique de Pully, gefolgt vom gerade erst aus Rio heimgekehrten Lucien Cujean sowie Alan Roura, dem einzigen Schweizer Teilnehmer an der diesjährigen Vendée Globe (siehe unten), der auf der Translem-Rückfahrt für den Streckenrekord sorgte. Der Sieger der Gesamtwertung (berechnete Zeit) hiess Cédric Pochelon, Skipper der Surprise CER 2 Genève Aéroport; nach seinem 2. und 3. Platz der letzten beiden Jahre machte er aus seiner Begeisterung keinen Hehl. Die am Sonntag in Optis und auf verkürzter Strecke bestrittene Translem Junior konnte Arnaud Grange für sich entscheiden.
Foto: David Carlier