Foto © Yvan Zedda
Dieses neue Karbongeschoss könnte auf unseren Seen, insbesondere an der Bol d’Or und an der Genève-Rolle, für ziemlich viel Aufsehen sorgen. Es ist aus einer Zusammenarbeit von Jean-Pierre Dick und Guillaume Verdier entstanden und besetzt die noch freie Nische der Foiler-Sportboote von 24 bis 28 Fuss. Gemäss Pflichtenheft soll der 26-Füsser leicht zu segeln sein.
Auf ein Trapez wurde verzichtet, für die nötige Flugstabilität sorgen die breite Form und teilweise auch der grosse Abstand zwischen Foils und Schwert. Ausserdem verhindern grosszügige Bugvolumen, dass der Katamaran in die Wellen sticht, und machen ihn so deutlich sicherer als beispielsweise ein GC32 . Mit 325 Kilo ist der Easy To Fly ein leichtes, aber solides Foilerboot, das schon bei 6 bis 8 Knoten Wind abhebt. In der Schweiz hat der 140’000 Euro teure Bolide bereits drei Käufer gefunden, einige stammen aus der M2-Szene. Die erste Einheit wird Anfang April ausgeliefert.
Michel Vaucher und Arnaud Psarofaghis waren nach einer Testfahrt so vom Easy To Fly angetan, dass sie beschlossen haben, einen 52 m2 grossen One-Design-Gennaker speziell für den Einsatz auf Seen zu entwickeln. Ob hier gerade eine neue Einheitsklasse entsteht?
Infos: easytofly.fr