Die neue Pilot Saloon 42 ist das bisher kleinste Boot der Modellreihe. Wie gewohnt hat Wauquiez in puncto Bauqualität, Verarbeitung und Serienausstattung keine halben Sachen gemacht. Entstanden ist eine seegängige und luxuriöse Jacht mit uneingeschränktem Blick aufs Meer.
Die im nordfranzösischen Neuville-en-Ferrain ansässige Werft Wauquiez ist vor allem bekannt für ihre Centurions, Gladiateurs und Chances, hat aber bereits sehr früh auch komfortable Jachten wie die Amphitrite oder die Amphora gebaut. Mit der Pilot Saloon 60 setzte sie die gewonnenen Erfahrungen 1991 erstmals in einer Baureihe um. Sie wurde von Ed Dubois entworfen und zeichnete sich durch Leistungsfähigkeit, hochwertige Verarbeitung, Komfort und einen Salon mit freier Sicht aufs Wasser aus. Auf die 60er folgte rasch die 54er, auch sie aus der Feder von Dubois. Beide Modelle erzielten mit je fünf Exemplaren einen Achtungserfolg. Den Durchbruch schafften die PS mit der von Olivier Racoupeau 1997 gezeichneten 48er-Jacht. Sie wurde zweiundzwanzigmal ausgeliefert, ihre Nachfolgerin, die 43er, achtundvierzigmal und das bisher erfolgreichste Modell der Serie, die PS 40, sogar ganze einhundertvierzigmal. Daraufhin versuchten viele Bootshersteller, der Pilot Saloon Marktanteile streitig zu machen, aber Wauquiez liess sich nicht beeindrucken, schliesslich bieten ihre PS im Salon als einzige „sowohl stehend als auch sitzend einen uneingeschränkten Blick aufs Meer“. Es folgten die 41er, die 47er, deren Rumpf 2016 für die 48er wiederverwendet wurde, und die 55er, auf der später die 58er aufbaute. Mit ihrer modernen Rumpfform und ihrem vollendeteren Design bringt die neue 42er frischen Wind in die bereits 300 Boote starke Serie.
Am Puls der Zeit
Die schrägen Buge und Hecks der erst zweijährigen 48er wurden fallengelassen. An ihrer Stelle präsentiert sich die PS 42 mit senkrechtem Bug und Heck, zwei – zugegeben abgeschwächten – Kimmkanten und zwei Ruderblättern. Die Bootssilhouette beruht auf einem genauestens durchdachten Konzept. Eigentlich ist ein vorstehender, grosszügig verglaster Kajütaufbau auf einer kleinen Jacht gewöhnungsbedürftig, die Konstrukteure der 42er haben das Problem aber mit einem stark nach oben gezogenen Freibord (ähnlich wie bei der 48er) gelöst, sodass der Kajütaufbau nicht ganz so stark hervorsteht und die Rundungen weniger markant ausfallen. Die länglichen Decksluken sind im vorderen Bereich im Aufbau und beim Cockpit in den Sülls versenkt. Durch die glatte Teakoberfläche erhält das Deck zudem einen edlen Touch.
Klein, aber oho!
Das Deckslayout ist ein gelungener Kompromiss. Es bietet genügend Platz für gemütliches Farniente und erleichtert die Manöver. Auf den barrierefreien Passiergängen, dem aufgeräumten 
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