Philippe Durr Weltmeister in der 6mJI Klasse, die SNG 3. in der Sailing Champions League, Alinghi grosser Gewinner der D35 Trophy und die Blu26-Reihe hat ihren Schweizer Meister gekrönt … in Bayern! Dieses Saisonende liefert dichtgedrängte, grossartige Nachrichten. Und noch ein paar Wochen bis zur nächsten Hochseeregatta, von der wir in diesem Winter träumen.
Sechster Weltmeistertitel
An Bord der berühmten Junior haben sich Philippe Durr und sein Team erneut mächtig ins Zeug gelegt bei der Weltmeisterschaft in der 6mJI-Klasse, die in Vancouver stattfand. Mit Bravour haben sie ihren vor zwei Jahren in La Trinité-sur-Mer gewonnenen Titel verteidigt. Hinter dieser Meisterleistung, die in der Flotte ihresgleichen sucht, steckt auch eine schöne Geschichte: Die Junior ist kein Boot wie andere. Phil‘ Durr rettete die ehemalige Gitana, Eigentum der Familie Rothschild, vor der Verschrottung und gewann mit der Junior heuer seinen sechsten Weltmeistertitel. Aber der Bootsbauer aus Versoix ist nicht der einzige Regattasegler im Aufwind…
Ein schönes Finish für die SNG
Die Société Nautique de Genève hat erneut gezeigt, dass sie einen guten Teil der Schweizer Segelelite vereint. Alinghi hat sich an diesem Wochenende ungefährdet im Jahresklassement der D35 Trophy durchgesetzt, nachdem sie alle grossen Preise der Saison gewonnen hat. Währenddessen hat das Team der „Nautique“ in der Sailing Champions League in Porto Cervo mit Guillaume Girod am Steuer das Podium als Drittplatzierte erklommen. Und diejenigen, die den Charme dieser Nachricht geniessen wollten, konnten dies beim Treffen am Genfer See tun.
Deutsche sind Schweizer Meister
Die Blu26-Reihe lud ihre Mitglieder nach Bayern auf den Tegernsee zu einer zwischen den drei Spitzenreitern hart umkämpften Schweizer Meisterschaft ein. Das Gastgeber-Team vom Sailing Center Racing konnte sich schliesslich mit nur einem einzigen Punkt Vorsprung vor Giachen Duas durchsetzen, dem Team vom Segel Club Sankt Moritz. Vor Saisonende muss noch eine Etappe des Blu26 Cup in Zürich ausgetragen werden, am kommenden 30. September und 1. Oktober. Während diese ganze Begeisterung für die Seen allmählich wieder abnimmt, richten wir unsere Feldstecher langsam auf den Ozean und den Start der Mini Transat 2017, bei der diesen Sonntag vier Helveten antreten.


