Die beiden Gruppen, die mit ihren sieben Marken, die jeder Bootsfahrer kennt (Beneteau, Jeanneau, Lagoon, Excess auf der einen Seite und Fountaine Pajot Sailing Catamarans, Fountaine Pajot Yachts und Dufour auf der anderen Seite) 60% des Weltmarktes repräsentieren, kündigten vor kurzem die gemeinsame Gründung von E-Lektra Marine an, an der sie 50% der Anteile halten.
Diese strategische Allianz soll die Elektrifizierung des Segelsports hin zu einer emissionsarmen Schifffahrt beschleunigen. Ziel der beiden Gruppen ist es, einen gemeinsamen Standard für Elektroantriebe und Energieautonomie an Bord zu schaffen, um bis 2030 10-15% des weltweiten Segelmarktes auf Elektroantrieb umzustellen.
Ein gemeinsames Ziel – völlige Unabhängigkeit
E-Lektra Marine ist ein Joint Venture zwischen den beiden Gruppen, aber jede Gruppe bleibt natürlich unabhängig und vor allem Konkurrent. Bruno Thivoyon (Vorstandsvorsitzender der Beneteau-Gruppe) und Mathieu Fountaine (Stellvertretender Generaldirektor, Fountaine Pajot) waren auf der Pressekonferenz anlässlich der International Multihull Show sehr deutlich: „Unsere beiden Gruppen vereinen die notwendige Schlagkraft, um einen weltweiten Standard für die Elektrifizierung und das Energiemanagement von Segelbooten zu schaffen, der allen Akteuren des Wassersports offen steht…“.
E-Lektra Marine wird sich auf eine Kapitalallianz stützen, die aus den Unternehmen Alternatives Energies, spezialisiert auf die Integration von elektrischen Systemen, Cirtem, Experte für Energieumwandlung und -management, und EVE System, Spezialist für die Entwicklung von Batteriepacks, sowie dem Know-how der beiden Gruppen besteht. Die so geschaffene Plattform soll die industriellen Schwellenwerte erreichen, die erforderlich sind, um diese Lösungen einfacher und wettbewerbsfähiger zu machen.
Eine Nachricht, die für alle Segelenthusiasten, die „sauberer“ segeln wollen, von Interesse sein wird.