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Rückblick auf die vergangene Woche

von Quentin Mayerat

Von Vincent Gillioz

Während in Lorient vom 18. bis 22. April der 3. Salon international du multicoque stattfindet, sorgen das Volvo Ocean Race, die Transat AG2R, das Global Ocean Race, die MOD, der America’s Cup, die Mini-Klasse, die IMOCA, die Extreme Sailing Series sowie die 420er und 470er für Schlagzeilen. Die Frühlingsausgabe des Magazins Skippers ist ab sofort am Kiosk erhältlich und liegt in den Briefkästen der Abonnentinnen und Abonnten. Sein Titelbild dürfte etwas Wärme in die kalten Tage bringen!

Hochseeregatten
Die fünfte Etappe des Volvo Ocean Race ist auch für Camper bald zu Ende. Das Boot trennten am Montagmorgen noch 320 Seemeilen vom Ziel. Puma, Telefonica und Groupama sind bereits wohlbehalten eingetroffen. Team Sanya und Abu Dhabi wurden nach ihrem havariebedingten Aus auf Frachter verschifft, die sie nach Brasilien bringen. Damit bleibt für diese Etappe nur noch das neuseeländische Team, das in Puerto Monto einen Reparaturhalt eingelegt hatte, im Rennen. Das In-Port-Race von Itajai ist für den 21. April geplant, der Start nach Miami soll am 22. erfolgen. Bis dahin sollten alle Teams wieder startbereit sein.

In der Bretagne wurde am Sonntag der Prolog der Transat AG2R ausgetragen. Er wurde von Erwan Tabarly und Eric Péron auf Nacarat gewonnen (Video unter: http://www.skippers.tv/de/videos/). Gildas Morvan und Charlie Dalin auf Cercle Vert schafften es auf den zweiten Platz, Anthony Marchand und Romain Attanasio wurden Dritte. Am 21. April machen sich die 15 gemeldeten Teams dann auf nach St. Barthélemy.

Am Global Ocean Race segelt Cessna Citation mit 250 Seemeilen Vorsprung auf Financial Crisis noch immer an der Spitze. Die vier Boote starke Flotte ist derzeit nordöstlich von Brasilien unterwegs.

In Lorient wurde am 12. April der Trimaran MOD 70 Nr. 6 eingewassert. Das Boot von Sidney Gavignet wird in den Farben des Sultanats von Oman die gesamte Saison 2012 bestreiten. Übrigens sind die MultiOneDesign diese Woche am Salon du Multicoque in Lorient zu bewundern.

Bernard Stamm hat seine IMOCA Open 60′ nach aufwendigen Reparaturen ebenfalls wieder eingewassert. Die erneut segeltüchtige Cheminées Poujoulat wird am Europa Race teilnehmen und danach ein letztes Mal an der Vorbereitung auf die Vendée Globe feilen.

In der Mini-Klasse konnten die Schweizer einen Doppelsieg verbuchen. Die junge Seglerin Justine Mettraux und Etienne David gewannen auf Teamwork mit dem Open Demi-Clé die erste Regatta der Saison. Go and It mit Simon Koster und Loïc Forestier, Teammitglied von Stève Ravussin auf der MOD 70, wurde Zweiter.

America’s Cup
Am vergangenen Wochenende sind in Neapel die ersten America’s Cup World Series des Jahres zu Ende gegangen. Dabei konnte Luna Rossa vor seinem Heimpublikum einen souveränen Sieg feiern. Oracle klassierte sich auf dem zweiten, ETNZ auf dem dritten Platz (Videos unter: http://www.skippers.tv/de/videos/). Das Gesamtklassement der Flotten- und Match-Racing-Regatten wird nach wie vor von Oracle angeführt. ETNZ folgt mit einem Punkt Rückstand auf Platz 2, Artemis Racing belegt den 3. Rang. Wie im Blog http://dulemanaularge.skippers.tv/ zu lesen ist, ist die Schweiz trotz des Rückzugs von Alinghi nicht ganz aus der Regattaserie verschwunden.

Internationale Klassen und Regatten
Der Startschuss zur zweiten Etappe 2012 der Extreme Sailing Series soll am 17. April im chinesischen Qingdao ertönen. Acht Konkurrenten, darunter das Schweizer Team Alinghi, sind noch im Rennen.

Am Montag hat die 43. EDHEC-Studentenregatta begonnen. Unter den 180 gemeldeten Teams ist auch eine Crew der Universität Lausanne. Die Schweizer Studenten streben den Sieg an.

Jollen- und olympisches Segeln
In Versoix wurde letztes Wochenende eine Etappe der 420er-Punktemeisterschaft ausgetragen. Gewonnen haben Victor Casas und Jérémy Bachelin vor Fabrice und Guillaume Rigot. Sebastiano Baranzini und Matteo Colombo vervollständigten das Podest.

Gleichzeitig segelten die 470er in Seyne-sur-Mer den traditionellen Frühlingscup. Sie profitierten dabei von einem kräftigen Mistral. Die Schweizerinnen Linda Fahrni und Maja Siegenthaler beendeten den Cup auf Rang 46. Ebenfalls in der 470er-Klasse wurde in Morges der Swiss Cup gesegelt. Es siegten Tobias Etter/Felix Steiger vor Lukas Erni/Christian Sprecher und  Phlippe Erni/Stephan Zurfluh.

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