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Unterwegs nach Rio 2016

von Quentin Mayerat

Der Zentralvorstand von Swiss Sailing hat entschieden, den gemeinsamen Weg mit der Swiss Sailing Team AG (SST) weiter zu gehen. Damit zeichnet die SST verantwortlich für die Vorbereitungen der Kadersegler für die olympischen Spiele 2016 in Rio.

An seiner letzten Sitzung hat der Zentralvorstand einstimmig entschieden, die Swiss Sailing Team AG (SST) in der bisherigen Form weiterzuführen und ihr die bisher geleistete finanzielle Unterstützung auch in Zukunft zu gewährleisten. Die bestehenden Aufgaben und Ziele gemäss Statuten bleiben unverändert. Der Zweck der SST ist also weiterhin „die zielgerichtete, professionelle, gemeinnützige Förderung von erfolgsversprechenden Athleten zum Erreichen von Medaillenplätzen an Olympischen Spielen sowie Welt- und Kontinentalmeisterschaften.“
Vincent Hagin, Zentralpräsident von Swiss Sailing und Verwaltungsrat der SST, ist überzeugt vom Modell, Breiten- und Leistungssport organisatorisch zu trennen: „Die Ressourcen können besser gebündelt werden. So haben wir mit Swiss Olympic in den vergangenen Olympiaden eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit aufbauen können, weiter haben wir mit dem Teamchef Dr. Thomas Reulein seit gut zwei Jahren sehr viel Fachwissen an Bord der SST. Zusammen mit den spezifischen Teilprojekten (z.B. die medizinische Betreuung durch die Zürcher Schulthess Klinik oder das Meteorologieprojekt, möglich dank dem Engagement von Mäzenen) präsentiert sich eine SST, die die anstehenden Aufgaben nicht nur kompetent, sondern auch hochmotiviert in Angriff nimmt.“
Die SST steht vor grossen Herausforderungen: Die Kader müssen neu gefüllt werden, ausserdem gilt es, im Hinblick auf Rio 2016 in neuen Bootsklassen (Nacra 17, 49erFX und – gemäss heutigem Stand – Kitesurfen) erfolgversprechende Seglerinnen und Segler aufzubauen.

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