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Skippers

von Quentin Mayerat
Mit der Siegerehrung sind am Sonntagabend die Access Class Championships 2013 in Arbon am Bodensee zu Ende gegangen. Die Wind- und Wetterbedingungen waren zwar nicht immer optimal, doch konnten sämtliche Bootsklassen genügend reguläre Wettfahrten segeln. Der letzte Tag brachte sogar idealen Westwind, der mit kräftigen Böen durchsetzt war.

«Den Seglerinnen und Seglern gebühre für ihre Leistungen ein grosser Applaus», sagte der Thurgauer Nationalrat Christian Lohr bei der Siegerehrung. Auch diejenige, die sich keinen Podestplatz ersegelt hätten, seien Champions.

Die vordersten Plätze der Rangliste

Auf den ersten Rängen haben sich platziert: (Access 303, einzel) 1. Rang Gilles Guyon (FRA), 2. Rang Joao Pinto (POR), 3. Rang Carlos Araujo (POR); (Access 2.3) 1. Rang Lindsay Burns (GBR), 2. Rang Fernando Pinto (POR), 3. Rang Luisa Graça (POR); (Liberty Servo) 1. Rang Cristina Rubke (US), 2. Rang Wilma van den Broek (NED), 3. Rang Hanneke Deenen (NED); (Liberty Open) 1. Rang Gérard Eychenne (FRA), 2. Rang Barry Coates (AUS), 3. Rang Paul Speight (FRA); (Access 303, doppel) 1. Rang Zoltan Pegan/Eva Mircsev (HUN); 2. Rang Joshua Rothenhäusler/Dominique Scheller (SUI), 3. Rang Roger Lieberherr/Christian Hiller (SUI), 3. Rang Zoltan Pegan/Eva Mircsev (HUN); (Skud 18) 1. Rang Alexandra Rickham/Niki Birrell (GBR), 2. Rang Marco Gualandris/Marta Zanetti (ITA); 3. Rang Andrzej Bury/Grzegorz Prokopowicz (POL). Als bestes Team erhielt Frankreich einen Sonderpokal.

Eine fantastische Zeit erlebt

Die ersten Feedbacks zu den Europameisterschaften in Arbon fielen fast ausschliesslich positiv aus. Während der sechs Tage habe sie eine fantastische Zeit erlebt, erklärte Cristina Rubke aus den USA. Sie habe sich keine grossen Hoffnungen auf einen Podestplatz gemacht und sei nun über den ersten Rang in ihrer Klasse doppelt erfreut.

Besonders aufgefallen sei ihm, dass sehr fair gesegelt worden sei, sagte Jurymitglied Pablo Erat. Die Wetterkonditionen hätten zeitweise sowohl die Wettfahrtleitung als auch die Segelnden gefordert. «Die Schweiz ist für die Austragung von Regatten ideal, weil sie zentral gelegen ist. Die Teams haben alle in etwa gleich weit zu reisen, ob sie nun von Polen, Grossbritannien oder Portugal kommen», betonte Paul Speight aus Frankreich. Für das nasse und kalte Wetter könne niemand verantwortlich gemacht werden.

Zoran Pegan aus Ungarn, der an den letzten Championships in Gargnano am Gardasee sowohl im Einzel wie im Doppel der Access 303 auf das oberste Podest segelte, lobte die gute Organisation der Europameisterschaften. Es sei für ihn das erste Mal, dass er in der Schweiz segle.

Gemischte Teams am Start

Die Sportlerinnen und Sportler stammten aus zwölf Ländern: Neben Belgien, Frankreich, Grossbritannien, Italien, den Niederlanden, Spanien, Polen, Portugal, Ungarn und der Schweiz waren auch Australien und die USA vertreten. An den Start gingen gemischte Teams von Menschen mit und ohne Behinderung unterschiedlichen Alters.

Organisator der Access Class Championships 2013 war der Yacht Club Arbon. Unterstützt wurde er dabei vom Verein Sailability.ch, der Menschen mit einer Behinderung das Segeln ermöglicht.

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