Dank grosszügigen Mitgliedern: 400 000 Franken
für die Schweizer Spitzensegler
Der Gstaad Yacht Club wurde zu Beginn immer wieder als Club ohne Wasser belächelt. Mittlerweile ist der Club aber eine feste Grösse in der Schweizer Segel-Szene. Was in der Öffentlichkeit bisher nicht bekannt war: Vor zweieinhalb Jahren haben die Mitglieder beschlossen, die besten Schweizer Segler auf dem Weg nach Olympia 2012 zu unterstützen. Seither konnten schon gegen 400 000 Franken eingesetzt werden!
Die Idee entstand im Laufe des Jahres 2009 und wurde Anfang 2010 offiziell: Die Mitglieder des Gstaad Yacht Club öffnen ihre Brieftaschen und fördern Spitzensegler auf dem Weg zu Olympia 2012. Das Starboot-Team Flavio Marazzi/Enrico De Maria wurde zu diesem Zeitpunkt bereits unterstützt. Mitte 2010 kam Laser-Radial-Seglerin Nathalie Brugger dazu, 2011 dann auch noch Windsurfer Richard Stauffacher.
Dank grosszügigen Mitgliedern: 400 000 Franken für die Schweizer Spitzensegler
Seit dem Start dieser einmaligen Aktion sind bereits 400 000 Franken zusammengekommen. Peter Erzberger, Mit-Initiant und Präsident des Gstaad Yacht Clubs, ist zuversichtlich, dass bis zu den Olympischen Spielen gegen 500 000 Franken-zusammenkommen werden.
Mit dem Geld können die Athleten die hohen Reise-, Transport- und Hotel-Kosten bezahlen – und einen Teil ins Material investieren. Richard Stauffacher, der bei der Olympia-Hauptprobe letzte Woche guter Achter wurde: «Diese Unterstützung ermöglicht es mir, mich voll und ganz auf die sportliche Leistung zu konzentrieren.» Und Marazzi-Vorschoter Enrico De Maria doppelt nach: «Der Club unterstützt uns nicht nur finanziell, sondern auch mit Knowhow. Wir schätzen uns glücklich, einen solch starken Partner an unserer Seite zu haben.»
So war es auch der Gstaad Yacht Club, der im Hinblick auf Olympia schon vor zwei Jahren ein Weather & Wind Observation System entwickeln liess. Im Wissen darum, dass die Wetter-, Wind- und Strömungs-Verhältnisse im Olympia-Revier Weymouth extrem schwierig sein werden. Wer weiss, vielleicht ist diese Vorarbeit am Ende sogar Gold wert…