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SAPHIRE: Auslieferung des 1. Einheitsbootes mit grossen Ambitionen

von Quentin Mayerat

Michael Tobler, der Initiant und Eigentürmer der neuen Bootsmarke
Saphire in Küsnacht am Zürichsee hat an der Interboot in Friedrichshafen seine erste Saphire 27 verkauft. Seither absolviert er mit möglichen Kunden Testfahrten auf verschiedenen Seen. Sein Konzept: „Ich wollte mein Hobby mit meinem Beruf verbinden und habe entschieden, die Marke Saphire aufzubauen. Die Idee war während des Regattasegelns entstanden, wo ich zu viel Zeit ohne meine Familie verbrachte. Ich wollte meine Passion mit dem Familienleben verbinden und habe dieses Konzept für Spass, Sport und einfaches Handling entwickelt. „Einwassern und transportieren“, „Familiensegeln“ und „Einheits-Regattaklasse“ sind die drei Zutaten und bilden das Gerüst des Konzepts.“ Saphire hat sich hohe Ziele gesteckt und möchte „der weltweite Leader im Bereich der Freizeit- und Sportsegelboote in der angebotenen Grösse“ werden. Wie Michael Tobler auf seiner Website schreibt, hat er eine Reihe anerkannter italienischer Spezialisten um sich herum versammelt, darunter den Class-America-Designer Claudio Maletto, den Struktur-Ingenieur Francesco Pelizza, der auch an den RC44 und den Wally gearbeitet hat, und den Segelmacher Alessandro Castelli. Saphire hat unter dem Namen Saphire Sails sogar seine eigenen Segel entwickelt. Gebaut werden die Jachten bei Delphia Yachts, das seit über dreissig Jahren grosse Fahrtenjachten produziert (über 1000 pro Jahr unter seiner eigenen Marke oder für andere Werften) und die Konstruktion eines One-Design-Boots zu konkurrenzlosen Preisen ermöglicht. Michael Toblers Marketingkonzept wird auch im Konfigurator auf der Website saphireboats.com deutlich, wo die Optionen der Segeljacht online ausgewählt und bestellt werden können. Zu sehen ist die Saphire auch an der Pariser Bootsmesse und an der Suissenautic in Bern.

© zVg

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