31 Lacustre sind in der ersten Augustwoche zur Far Niente in den Überlinger See gekommen, und sie hatten fast durchgehend bestes Wetter ohne ein Wölkchen am Himmel. „Das Rieseninteresse zeigt, dass die Klasse hochaktiv ist“, lobte Lacustre-Präsident Ernst Zollinger seine Mitsegler, „und vor allem sind nicht nur die Regatta-, sondern überwiegend die Fahrtensegler mit ihren Kindern gekommen“.
Der erste Tag führte bei wenig Wind und ein paar Regentropfen von Staad nach Überlingen, „aber dann hatten wir nur noch Sonne satt und keine Wolken am Himmel, das war ein wahnsinniges Glück mit dem Wetter“ strahlte Far Niente Organisator Wilfried Wellern. Der zweite Tag ging nach Überlingen zur SGÜ, es folgte ein Ausflug nach Ludwigshafen zum YLB, wieder zurück nach Überlingen zum BYCÜ und von dort nach Bodman zur Abschlussgala in der Wagner-Werft.
Die Schlussfeier stand in diesem Jahr unter dem Motto „Ali Baba und die 40 Räuber“. „Damit alle was zum Verkleiden hatten, haben wir als Preise für die nicht ganz ernst gemeinten Überführungsregatten immer einen Fez oder Turban für die Männer – und einen Schleier für die Frauen ausgegeben“, so Wilfried Wellern, „und damit wirklich jeder was bekommen hat, gab es auch Sonderwertungen für die beste Haltung an Bord, die meisten Kinder oder den elegantesten Umweg“.
„Die Far Niente ist eine wunderbare Art, Urlaub zu machen“, lobt Klassenpräsident Ernst Zollinger die Gondelei von Hafen zu Hafen. „Ich bin total gestresst vom Büro angekommen – und entspannt nach Hause gefahren“.
Die Far Niente der Lacustre geht einen geruhsamen, familiären Gang. Bis zur Steuermannsbesprechung um elf Uhr wird gefrühstückt, um zwölf Uhr folgt das Auslaufen, der Start nicht vor ein Uhr. Damit der Ehrgeiz des Siegers gebremst wird, muß er am nächsten Tag einen großen Fender hinter sich herziehen….
Spätestens um vier Uhr wird in den Zielhafen eingelaufen, dort wartet schon der Apero, während die Kinder möglichst schnell den neuen Hafen erforschen, baden, in Reih und Glied vom Steg springen oder Wasserbomben füllen. Nach langen Testreihen ist jetzt auch klar: am besten spritzen Luftballons, wenn sie zur Hälfte mit Wasser und zur Hälfte mit Luft gefüllt sind.