Zum Hauptinhalt springen

Skippers

🏛 » Was Sie letzte Woche verpasst haben

Was Sie letzte Woche verpasst haben

von Quentin Mayerat

 

Die ausnahmsweise von Xavier Revil gesteuerte D35 Foncia hat am Sonntag den Realstone Cup und damit die zweite Regatta der Vulcain Trophy gewonnen. Die Youngster vom CER, Sieger des Auftaktevents, bestätigten mit ihrem zweiten Platz, dass sie den Katamaran fest im Griff haben. Rang 3 ging an Veltigroup vor Alinghi und Artemis. Insgesamt konnten vor Cran bei sehr unterschiedlichen Windbedingungen fünf Läufe gesegelt werden. Am 11. Juni steht dann mit der Genève-Rolle-Genève die erste grosse Regatta an.

Bei den Jollen wurde die Teilnahme des 420er-Teams Rigot und des Laserseglers Lucien Riat an der ISAF-Junioren-WM im Juli im kroatischen Zadar bekannt gegeben. Die jungen Talente haben sich am Osterwochenende in Martigues qualifiziert. Für die beiden Jungtalente, die bereits auf eine ansehnliche Karriere zurückblicken, könnte sich die WM durchaus als wichtiges Sprungbrett erweisen.

In der Hochseeszene stand der erste Event des Audi Med Cup in Cascais im Mittelpunkt. Mit fünf Siegen in neun Läufen setzte sich die amerikanische Quantum mit Steuermann Ed Baird souverän gegen die sieben Konkurrenzboote durch. In der Einheitsklasse der Soto 40, die den Cup ebenfalls bestreiten, gewann das spanische Team Iberdrola vor vier weiteren Teams. Die TP 52 sind bereits auf dem Weg nach Marseille, wo sie vom 14.-19. Juni den zweiten Cupevent austragen.

Wie die Veranstalter der Tour de France à la Voile bekannt gaben, haben 15 Teams für die erstmals auf M34 gesegelte Regatta gemeldet. Die Schweizer Teams Bienne Voile und CER Genf haben dieses Jahr auf eine Teilnahme verzichtet. Sie wollen abwarten, ob die Tour den stark umstrittenen Bootswechsel überlebt. Das hochkarätige Teilnehmerfeld, in dem zahlreiche Figaro-Segler wie Nicolas Troussel, Corentin Douguet, Thomas Ruyant, Christopher Pratt, Paul Meilhat und Gérald Véniard mitmischen, scheint jedenfalls ein gutes Zeichen zu sein. Mit einem Rückgang des Niveaus ist also kaum zu rechnen und die Schweizer, falls sie denn auch tatsächlich ein Comeback ins Auge fassen, müssen sich beeilen. Viel Zeit, ein neues Boot zu finden, bleibt ihnen nicht.

Währenddessen setzen die vier Konkurrenten der Velux 5 Oceans auf ihren Eco 60 ihren Schlussspurt nach La Rochelle fort. Brad Van Liew führt die Flotte weiter an. Der neue 24-Stunden-Rekord der Klasse geht aber auf das Konto von Chris Stanmore-Major. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 16,1 Knoten schaffte er sagenhafte 385 Seemeilen.

Die America’s-Cup-Saga geht in die nächste Runde. Am Wochenanfang wurde Artemis in einer Pressemitteilung offiziell als neuer Challenger of Record bestätigt. Das von Paul Cayard geleitete Syndikat des Royal Swedish Yacht Clubs hat jetzt die Aufgabe, den Wortlaut des Protokolls auszuhandeln. Es wird sich zeigen, ob Torbjörn Törnqvist gegenüber den Amerikanern genauso kompromisswillig sein wird wie Vincenzo Onorato. Überraschungen können in den nächsten Monaten auf jeden Fall nicht ausgeschlossen werden. Unser Kollege Sébastien Destremau erwähnte auf seiner Facebook-Seite sogar ein hartnäckiges Gerücht, nach dem eine Verschiebung auf das Jahr 2014 geplant sei. Es wird spannend!

Dans la meme categorie