Amel kündigt die Markteinführung der 50.2 an. Es kommt nicht alle Tage und schon gar nicht jedes Jahr vor, dass die Werft Amel aus La Rochelle eine Neuheit ankündigt. Tatsächlich liegt die letzte Markteinführung, die der Amel 60, bereits seit September 2019 zurück.
Mit lediglich zwei Modellen im Katalog bietet Amel bewährte Boote an, die während ihrer langen Laufbahn – rund zehn Jahre pro Modell – nur wenige Veränderungen erfahren. Diese betreffen größtenteils die Beschläge oder die Bordinstrumentierung, während die grundlegenden Merkmale unverändert bleiben.
Fast zehn Jahre nach der Einführung des modernen Bestsellers der Werft, der Amel 50, war es daher an der Zeit, ihren Nachfolger anzukündigen. Dies wird die Amel 50.2 sein.
Die Rumpfform dieser neuen Amel wurde überarbeitet: Eine umgekehrte Bugform, 20 Zentimeter mehr Breite und Gesamtlänge sowie neu gestaltete Decks- und Rumpffenster verleihen dem Boot ein moderneres, beinahe sportliches Erscheinungsbild.
Der Tiefgang sowie die Segelfläche wurden leicht vergrößert, was in Verbindung mit dem längeren Rumpf vermuten lässt, dass die Leistungen dieser Langfahrtyacht gegenüber der Amel 50 zunehmen werden.
Die bewährten Amel-Merkmale bleiben selbstverständlich erhalten. Isabelle Racoupeau, die das Interieur dieser neuen Version ebenso wie das der Vorgängerin entworfen hat, wollte das Gefühl von Geborgenheit an Bord weiter verstärken. So ist das Bett in der Eignerkabine im Achterschiff nun entgegen der Fahrtrichtung angeordnet, was für mehr Privatsphäre sorgt.
Die Premiere ist für das Cannes Yachting Festival im September vorgesehen.




