Airis, die GP 42 made in Switzerland

Die GP 42 Airis wurde im vergangenen Frühling in der Werft am Genfersee vom Stapel gelassen und mischt am Quebramar Cup seither ganz vorne mit. Sie ist auf den Zeichenbrettern des Stardesigners Felci entstanden und eines der leichtesten Boote der Flotte. „Das Gewicht war einer der zentralen Punkte beim Bau der Airis“, bestätigt auch Jean-Marie Fragnière, Leiter des technischen Büros von Décision SA.

Die Qualität der Umsetzung ist für Boote, welche die Möglichkeiten der Box Rule bis ans Limit ausschöpfen, entscheidend. Bei der Entscheidung von Felci Yachts, die Waadtländer Werft mit dem Bau des Racers zu beauftragen, hat sicherlich auch die Tatsache eine Rolle gespielt, dass die beiden Siegerboote des America’s Cups hier entstanden sind. Bessere Referenzen gibt es kaum. „Der Stundensatz ist in der Schweiz zwar höher als anderswo, schliesslich war aber das gute Verhältnis mit dem Konstrukteurbüro ausschlaggebend“, hält Jean-Marie Fragnière fest. Dieses Projekt habe genau die richtige Grösse für eine Werft wie die Décision SA, ist er sich sicher. Da sich das Boot relativ einfach transportieren lässt, ist die gegenüber der Konkurrenz grössere Distanz zum Meer kein grosser Nachteil. Auch die Wartungsarbeiten sind unkompliziert. Ausserdem werden die anderen Tätigkeiten der Werft durch den Bau einer solchen Einheit nicht blockiert, wie das bei grossen Booten der Fall ist. Aus all diesen Gründen möchte Décision auf dem Markt der GP 42 Fuss fassen. Die steigende Popularität der Klasse könnte durchaus weitere Eigner dazu veranlassen, die Werft mit dem Bau ihrer Einheit zu beauftragen. Bewährt hat sich das „Swiss made“ auf Segelrevieren schliesslich zur Genüge.